Betriebliche Gesundheitsförderung

Die Förderung der Mitarbeitergesundheit ist über verschiedene Bundesgesetze definiert. Für den Arbeitgeber handelt es sich bei der betrieblichen Gesundheitsförderung um eine freiwillige Aufgabe, für die Krankenkassen ist sie verbindlich geregelt. Diese Verpflichtung enthält § 20a SGB V.

Laut § 65a Absatz 2 SGB V können Krankenkassen in ihren Satzungen Bonusregelungen bei betrieblicher Gesundheitsförderung bestimmen. Diesen Bonus können sowohl der Arbeitgeber als auch die teilnehmenden Versicherten erlangen.

Darüber hinaus kann ein Unternehmen gemäß Einkommensteuergesetz (EStG), § 3 Nr. 34 pro Mitarbeiter und pro Kalenderjahr 500 Euro lohnsteuerfrei für Maßnahmen der Gesundheitsförderung investieren. Es werden Maßnahmen steuerbefreit, die hinsichtlich Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der §§ 20 und 20a Abs. 1 i. V. mit § 20 Abs. 1 Satz 3 SGB V genügen. Dazu zählen u.a. Bewegungsprogramme und Stressbewältigung. Nicht darunter fällt die Übernahme der Beiträge für einen Sportverein oder ein Gesundheitszentrum bzw. Fitnessstudio.

Diese und nähere Informationen erhalten Sie beim Bundesministerium für Gesundheit: www.bmg.bund.de/praevention/betriebliche-gesundheitsfoerderung/unternehmen-unternehmen-gesundheit.

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