Machbarkeitsstudie zur Kreislaufwirtschaft im Landkreis Goslar

Mit der Übergabe des Förderbescheids durch die Landesbeauftragte Dr. Ulrike Witt an Landrat Dr. Alexander Saipa am 10. Februar erfolgte der Startschuss für ein weiteres zukunftsweisendes Projekt mit Beteiligung der WiReGo. Anhand wissenschaftlicher Analysen sollen nachhaltige, machbare Lösungen für die Kreislaufwirtschaft erarbeitet werden.

In den kommenden zwölf Monaten werden Expertinnen und Experten unter wissenschaftlicher Leitung von Professorin Ani Melkonyan-Gottschalk (TU Clausthal) die wirtschaftlichen Strukturen und Produktionsprozesse im Landkreis Goslar systematisch untersuchen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Analyse sogenannter Stoffströme – also der Wege, die Materialien und Rohstoffe innerhalb und zwischen Unternehmen nehmen, von der Anlieferung über die Verarbeitung bis hin zum fertigen Produkt und möglichen Abfällen. Ziel ist es, über ein Bewertungsmodell konkrete Möglichkeiten für neue Kooperationen zwischen Unternehmen aufzuzeigen. Dieses Modell soll später auch durch die Wirtschaftsförderung des Landkreises genutzt werden, um geeignete Vorhaben zu erkennen und zu fördern.

Die Kreislaufwirtschaft ist für den Landkreis Goslar von besonderer Bedeutung, da sie die regionale Wirtschaft stärkt, neue Arbeitsplätze schafft und den Ausstoß von klimaschädlichem CO₂ verringert. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen aber nicht nur dem Landkreis Goslar helfen, sondern auch die Region voranbringen. Die Methodik der Studie wird so ausgelegt sein, dass sie auch auf andere Regionen übertragbar ist.

Die Erkenntnisse der Machbarkeitsstudie werden dem Landkreis Goslar als Entscheidungsgrundlage für zukünftige wirtschaftsfördernde Maßnahmen dienen. Somit werden Synergien für die Wirtschaftsförderung und eine sinnvolle Ergänzung zu bereits bestehenden Projekten der Circular Economy geschaffen.

Ansprechpartner bei der WiReGo:
Dr. Daniel Tomowski, Tel. 05321 / 76-704, E-Mail: daniel.tomowski@tu-clausthal.de